Ärzte als Suizidhelfer? Die Debatte um Sterbehilfe geht weiter
Sonja Pawlowski am Sonntag, den 8. März 2009
Vor einigen Wochen wurde das Thema Sterbehilfe durch den Fall “Eluana Englaro aus Italien” heiß diskutiert. Anscheinend geht die Diskussion in Deutschland weiter, denn wie Spiegel online berichtet, fordert der Medizinrechtler Jochen Taupitz, dass Ärzte zu Suizidhelfern werden sollen.
“Ein Arzt darf helfen”, so der Medizinrechtler (Quelle). Also sei es legitim, wenn er auch hilft, die Kranken von ihren Leiden zu befreien, indem sie sich selbst helfen.
Juristisch sei eine solche Hilfestellung ebenfalls erlaubt, denn Suizid und Beihilfe zum Suizid seinen keinesfalls strafbar. Die Ärzte könnten quasi sofort mit ihrer Arbeit beginnen.
Für aktive Sterbehilfe sei Taupitz allerdings nicht. Der Federführende beim Suizid müsse unbedingt der Patient selbst sein.
Ein Balanceakt zwischen Beihilfe zum Suizid und aktiver Sterbehilfe. Wie hätte man laut Taupitz beim Fall “Eluana Englaro” entscheiden müssen?
Die Thematik nehme ich zum Anlass meine Leser zu fragen, wie ihr zu dem Thema steht.
Ich bitte um zahlreiche Kommentare.
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Ich stimme da vollkommen zu das es ein Balanceakt ist zu entscheiden was aktive Sterbehilfe und was Suizid ist.
Allerdings finde ich solange die Person noch bei verstand ist und selbst entscheidet das er nicht mehr weiter leben möchte, es aber selber nicht mehr zuende bringen kann, da er z.B Querschnittsgelähmt ist, sollte man diesen Wunsch respektieren!
Ich persöhnlich könnte mir auch nicht vorstellen mein ganzes restliches Leben vor mir hinzuvegetieren!
Wie das mit den Komapatienten ist, ist wieder eine schwierigere Situation, ich finde aber im Fall von Eluana Englaro wäre es eindeutig gewesen sie lag immerhin 17 Jahre im Wachkoma!
Vielleicht wird man ja einen Ausweis einführen, so ähnlich wie den Organspendeausweis wo der Patient selbst entscheiden kann was mit ihm geschieht, wenn er ins Koma fallen sollte.
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