Fliegender Kaffee in Düsseldorf
Sonja Pawlowski am Mittwoch, den 9. Dezember 2009

Heute fuhr ich zu einer Schulung nach Düsseldorf. Nichts ahnend fuhr ich die viel befahrene Straße runter bis zu einer Ampel. Die Straßen waren heute morgen extrem voll.
Plötzlich sehe ich da zwischen den Autos eine Frau herum laufen. Ich traute meinen Augen nicht, denn dieser Weg schien nicht der Sicherste. Klar standen die Autos gerade, aber was würde passieren, wenn diese nun losfahren?
Langsam näherte ich mich der Ampel. Da kamen doch noch mehr Personen auf die Straße, stellten sich neben die Autos und verteilten Kaffeebecher.
da ich dachte, die jungen Leute wollten den Kaffee verkaufen – wie in den USA – habe ich mein Fenster nicht herunter gefahren, sondern haben ihnen aus dem Auto ein “Nein” vermittelt.
Es war schon seltsam: Neben den Ampelanlage standen links und rechts so kleine Kaffee-Autos. Vielleicht kennt der eine oder andere diese von der Uni. In Bochum steht hin und wieder ein solcher.
Während ich mich noch wunderte, stellte ich mir gleichzeitig die Frage, ob solch ein Vorhaben nicht verboten ist, zumal es sehr lebensmüde aussieht.
Als ich dann im Seminarraum ankam, erfuhr ich, dass die Damen und Herren an der Ampel Kaffee und Kakao verschenkten.
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